Eine Projektgruppe des AK Kunst Vauban e. V. beteiligt sich am Stadtjubiläum Freiburg 2020:

 

Frei-Burg

wie viel Burg braucht die Freiheit,
wie viel Freiheit braucht die Burg?


 

Anlässlich des 900-jährigen Stadtjubiläums, planen wir eine ein- bis zweiwöchige interaktive Kunstausstellung, die den Namen Freiburgs ins Zentrum stellt.

In Freiburg mit seinen wechselnden Zugehörigkeiten von Schweden über Österreich und Frankreich und nicht zuletzt mit dem Festungsbauer und Stadtteil-Namensgeber Sébastien Le Prestre de Vauban, wurden schon viele „Burgen“ gebaut und oft musste die Stadt ihre Freiheit verteidigen.
Auch städtebauliche Besonderheiten wie z.B. die Vauban-Kasernen - von den Nationalsozialisten erbaut und nach 1945 von den französischen Alliierten militärisch genutzt -  avancierten durch Konversion zu einem sozialökologischen Vorzeigeprojekt der Stadt. Diese spannungsreiche Entwicklung lädt zur künstlerischen Auseinandersetzung ein.
Ein besonderes Augenmerk möchten wir auf den Gegenwartsbezug des Themas lenken. Was sind die Burgen und Mauern unserer Zeit und wessen Freiheit schützen sie? Die Ausstellung soll den Blick über die Mauern der „Freien Burg“ in mitten der Festung Europa heben und auch die globalen Aspekte von Schutz und Freiheit beleuchten. In welcher Zukunft will Freiburg leben und wie gestalten ihre BürgerInnen diese mit?

Neben Bildern und Skulpturen werden auch installative und performative Arbeiten geschaffen, die die BesucherInnen zum Mitwirken und Miterleben einladen.

Gemeinsam wollen wir die Zeit bis zum Stadtjubiläum 2020 nutzen, um uns mit dem Thema „Frei-Burg“ inhaltlich und künstlerisch auseinanderzusetzen und die Ausstellung zu entwickeln.

Frei und Burg / Stadtjubiläum / AK Kunst Vauban
Annette Burrer " Papierschwalben" - Stadt Freiburg " Barocke Festung im 18. Jahrhundert". / Digitale Collage: Ulrike Schubert 2019

 

 

 

 

 

 

http://www.freiburg.de/2020